Eine gute 3D-Druck-Statistik beantwortet konkrete Werkstattfragen: Wie viele Projekte wurden abgeschlossen, welches Material wurde verbraucht und wie entwickeln sich Kosten, Verkäufe und Bestände? Voraussetzung sind vollständig dokumentierte Projekte und ein klar gewählter Zeitraum.
Welche Daten braucht eine belastbare Werkstattstatistik?
Projektzahl allein sagt wenig über die tatsächliche Auslastung. Erfasse deshalb je Druckprojekt mindestens Datum, Status, Material und Gewicht. Für wirtschaftliche Auswertungen kommen Projektkosten und dokumentierte Verkäufe hinzu. Einzelne Spulen brauchen Nenngewicht, Restmenge und Preis, damit Bestand und Lagerwert nachvollziehbar bleiben.
- Abgeschlossene und offene Projekte klar unterscheiden.
- Materialverbrauch pro Produktionslauf dokumentieren.
- Mehrfachproduktionen mit der tatsächlichen Stückzahl erfassen.
- Verkäufe mit Datum, Erlös und zugehörigen Kosten verbinden.
- Trocknungsvorgänge mit Dauer und Energiekosten festhalten.
30 Tage, 90 Tage, aktuelles Jahr oder Gesamt?
Ein kurzer Zeitraum zeigt aktuelle Veränderungen, ist aber anfälliger für einzelne große Projekte. 90 Tage glätten kurzfristige Schwankungen. Das aktuelle Jahr eignet sich für saisonale Einordnung, während die Gesamtansicht die langfristige Werkstattentwicklung zeigt. Nenne den gewählten Zeitraum immer zusammen mit der Kennzahl.
Aktuelle Auslastung und kurzfristiger Verbrauch
Stabilerer Trend über mehrere Produktionszyklen
Projekte, Kosten und Verkäufe des Kalenderjahres
Langfristige Entwicklung der gesamten Werkstatt
Filamentverbrauch und Lagerwert richtig lesen
Der Verbrauch sollte aus den tatsächlich gebuchten Projektmengen entstehen. Eine Rangfolge nach Material, Farbe und Filament macht Schwerpunkte sichtbar. Der Lagerwert ergibt sich dagegen aus Preis, Nenngewicht und verbleibender Menge jeder aktiven Spule. Archivierte Rollen gehören nicht mehr in den aktuellen Bestand.
Kosten, Verkäufe und Aufschlag gemeinsam einordnen
Gesamtkosten bündeln die kalkulierten Kosten der erfassten Projekte. Verkäufe zählen nur mit dem jeweiligen Verkaufsdatum in den gewählten Zeitraum. Der Unterschied zwischen Erlös und zugeordneten Kosten zeigt den wirtschaftlichen Beitrag, ersetzt aber keine steuerliche Gewinnermittlung. Werte in unterschiedlichen Währungen dürfen ohne dokumentierte Umrechnung nicht stillschweigend addiert werden.
- Projektmenge prüfen: Fertige Projekte und Produktionsläufe getrennt verstehen.
- Material vergleichen: Grammwerte nach Material, Farbe und Filament lesen.
- Bestand beobachten: Restgewicht, Lagerwert und niedrige Bestände gemeinsam prüfen.
- Trocknung erfassen: Anzahl, Dauer und Kosten im selben Zeitraum auswerten.
- Wirtschaftlichkeit trennen: Projektkosten, Verkauf und Investitions-ROI nicht vermischen.
Werkstattstatistik mit Extruno
Extruno wird als native App für iPhone und iPad entwickelt. Die Werkstattstatistik wertet Projekte und Filamente für 30 Tage, 90 Tage, das aktuelle Jahr oder den Gesamtzeitraum aus. Sie zeigt abgeschlossene Projekte, Materialverbrauch, Projektkosten, Verkäufe, Aufschlag, Restmaterial, Spulenwert und niedrige Bestände. Verbrauchsranglisten unterscheiden Materialien, Farben und konkrete Filamente. Erfasste Trocknungen werden mit Vorgängen, Dauer und Kosten einbezogen. Extruno ist noch nicht öffentlich downloadbar.
Wie du die Datengrundlage vollständig hältst, erklärt der Ratgeber zum Dokumentieren von 3D-Druck-Projekten. Für den wirtschaftlichen Blick hilft die Anleitung zur 3D-Drucker-Amortisation.
Werkstattdaten verstehen. Verbrauch und Kosten gezielt verbessern.
Frag die Release-Informationen an und erfahre, sobald Extruno öffentlich verfügbar ist.