Zurück zu Extruno

EXTRUNO DRUCKLISTEN-RATGEBER

Druckliste planen

Veröffentlicht am 15. September 2026 · etwa 7 Minuten

Eine 3D-Druck-Warteschlange beantwortet zwei Fragen: Was soll als Nächstes gedruckt werden, und was fehlt noch bis zur Druckbereitschaft? Eine gute Druckliste trennt bloße Ideen, unvollständige Modelldaten, noch zu slicende Dateien und fertige G-Codes, ohne daraus eine direkte Druckersteuerung zu machen.

Normale Drucke und Testdrucke getrennt planen

Ein später benötigtes Bauteil hat einen anderen Zweck als eine Maßprobe, ein Prototyp oder ein technischer Test. Zwei getrennte Listen verhindern, dass Versuche die eigentlichen Druckvorhaben verdrängen. Ein Modell kann bei Bedarf zwischen „Noch drucken“ und „Testdrucke“ verschoben oder vollständig aus der Warteschlange genommen werden.

  • Reguläre Vorhaben unter „Noch drucken“ sammeln.
  • Prototypen, Größenproben und technische Versuche als Testdruck markieren.
  • Jedes Modell nur einer Druckliste gleichzeitig zuordnen.
  • Erledigte Einträge aus der aktiven Warteschlange entfernen.
  • Dateien und Notizen weiterhin im Bibliothekseintrag behalten.

Vier Zustände bis zum druckbereiten Modell

Der sinnvollste nächste Schritt hängt von den vorhandenen Dateien ab. Ohne Quelle oder Anhang bleibt ein Eintrag eine Idee. Ist nur ein Link, eine Vorschau oder eine andere Datei vorhanden, fehlt noch die eigentliche Modelldatei. STL und 3MF müssen vor dem Druck gesliced werden. Erst ein G-Code oder GCO kennzeichnet den Eintrag als druckbereit.

Idee

Noch keine Quelle und keine Datei hinterlegt

Datei fehlt

Quelle oder Anhang vorhanden, aber keine Modelldatei

Noch slicen

STL oder 3MF vorhanden, G-Code noch nicht erzeugt

Druckbereit

G-Code oder GCO für den Druck hinterlegt

Den nächsten Arbeitsschritt statt nur eine Reihenfolge zeigen

Eine reine Nummerierung reicht nicht, wenn mehrere Vorhaben unterschiedlich vorbereitet sind. Gruppiere die Liste nach Bereitschaft und erledige zuerst den jeweils fehlenden Schritt: Quelle sichern, Modelldatei ergänzen, Slicer-Einstellungen prüfen oder den fertigen G-Code am passenden Drucker verwenden. Eine Zusammenfassung kann zeigen, wie viele Einträge druckbereit, noch zu slicen oder weiterhin offen sind.

  1. Zweck wählen: Regulären Druck oder Testdruck festlegen.
  2. Dateistand prüfen: Vorhandene STL-, 3MF- und G-Code-Dateien kontrollieren.
  3. Nächsten Schritt ableiten: Fehlende Datei ergänzen oder Modell slicen.
  4. Druck vorbereiten: Material, Drucker und Einstellungen außerhalb der Liste prüfen.
  5. Status aktualisieren: Nach neuen Dateien die Druckbereitschaft erneut bewerten.

Was passiert nach dem Druck?

Nach einem erledigten Druck sollte der Bibliothekseintrag nicht gelöscht werden. Entferne lediglich die Vormerkung aus der aktiven Druckliste. Modelldateien, Quelle, Vorschau und weitere Informationen bleiben so für einen späteren Nachdruck erhalten. War der Test erfolgreich, kann das Ergebnis anschließend als reguläres Projekt dokumentiert werden.

3D-Druck-Warteschlange mit Extruno verwalten

Extruno wird als native App für iPhone und iPad entwickelt. Modelle lassen sich als normaler Druck oder Testdruck vormerken. Die App leitet den Bereitschaftsstatus automatisch aus Quelle und Dateitypen ab und zeigt in der Übersicht getrennte Anzahlen für beide Listen. Zusätzlich fasst sie zusammen, wie viele Vorhaben druckbereit, noch zu slicen oder als Idee beziehungsweise unvollständige Datei offen sind. Einträge können zwischen den Listen verschoben oder nach dem Druck als erledigt markiert werden. Extruno ist noch nicht öffentlich downloadbar.

Die Grundlage bildet eine saubere Organisation der 3D-Druck-Dateien. Aus einem fertigen Druck kann anschließend ein dokumentiertes 3D-Druck-Projekt werden.

Extruno App-Icon
EXTRUNO · IN ENTWICKLUNG

Druckideen sammeln. Dateistand erkennen. Nächsten Druck vorbereiten.

Frag die Release-Informationen an und erfahre, sobald Extruno öffentlich verfügbar ist.