Zwei Stromzählerstände reichen aus, um den Verbrauch eines Zeitraums zu berechnen. Mit der Anzahl der Tage und deinem Arbeitspreis werden daraus zusätzlich ein Tagesdurchschnitt, vorsichtige Hochrechnungen und die verbrauchsabhängigen Stromkosten.
Stromverbrauch aus zwei Zählerständen berechnen
Trage zwei Ablesungen, den Zeitraum und deinen Arbeitspreis ein. Die Berechnung bleibt vollständig in deinem Browser.
- Verbrauch im Zeitraum
- 180 kWh
- Durchschnitt pro Tag
- 6 kWh
- Hochrechnung auf 30 Tage
- 180 kWh
- Hochrechnung auf 365 Tage
- 2.190 kWh
- Variable Stromkosten im Zeitraum
- 63,00 €
Die Kosten enthalten nur den eingegebenen Arbeitspreis. Grundpreis, Preiswechsel, Abschläge und weitere Vertragsbestandteile sind nicht enthalten. Hochrechnungen sind Schätzungen auf Basis dieses Zeitraums.
Wie berechnet man den Stromverbrauch?
Aktueller Stand − vorheriger Stand
Verbrauch ÷ Tage zwischen den Ablesungen
Verbrauch × Arbeitspreis in Euro je kWh
Steigt der Zählerstand innerhalb von 30 Tagen von 12.480 kWh auf 12.660 kWh, beträgt der Verbrauch 180 kWh. Geteilt durch 30 ergibt das durchschnittlich 6 kWh pro Tag. Bei 35 Cent je kWh entstehen für diesen Verbrauch variable Kosten von 63 Euro.
Warum sind variable Kosten nicht die ganze Rechnung?
Der Arbeitspreis wird für jede verbrauchte Kilowattstunde berechnet. Stromverträge enthalten meistens zusätzlich einen festen Grundpreis. Deshalb zeigt der Rechner bewusst nur die verbrauchsabhängigen Kosten des eingegebenen Zeitraums und keine vollständige Rechnung oder Abschlagsempfehlung.
Wenn Solarstrom und ergänzender Netzstrom unterschiedlich berechnet werden, zeigt der Ratgeber zum Mieterstrom-Mischpreis die gewichtete Rechnung.
Was sagt eine Monats- oder Jahreshochrechnung aus?
Eine Hochrechnung überträgt den durchschnittlichen Tagesverbrauch des gemessenen Zeitraums auf 30 oder 365 Tage. Das ist eine Orientierung, keine Prognose mit Garantie. Heizung, Beleuchtung, Urlaub, neue Geräte und unterschiedliche Tageslängen können den tatsächlichen Verbrauch deutlich verändern.
- Kurze Messzeiträume reagieren stark auf einzelne ungewöhnliche Tage.
- Sommerwerte bilden einen Winterverbrauch nicht zuverlässig ab.
- Vergleiche möglichst ähnlich lange Zeiträume miteinander.
- Ergänze besondere Nutzung oder Abwesenheit als Notiz.
Was gilt bei Tarif- oder Zählerwechsel?
Ändert sich der Arbeitspreis innerhalb des Zeitraums, sollte der Verbrauch am Stichtag getrennt werden. Berechne den ersten Teil mit dem alten und den zweiten mit dem neuen Preis. Bei einem Zählerwechsel kann der neue Stand wieder niedrig beginnen; dokumentiere deshalb Endstand, Ausbaudatum, neuen Anfangsstand und beide Zählernummern.
Gute Ablesungen machen die Rechnung belastbarer
Nutze immer denselben Bezugswert des richtigen Stromzählers und notiere das genaue Datum. Ein Foto von Anzeige und Zählernummer erleichtert die spätere Prüfung. Wie du analoge und digitale Anzeigen unterscheidest, erklärt der Ratgeber zum richtigen Ablesen des Stromzählers. Die vollständige Ablage beschreibt außerdem der Ratgeber Zählerstände richtig dokumentieren.
Wie ZählerNest die Verbrauchskontrolle unterstützt
ZählerNest verbindet Messwerte mit Datum, Zähler, Foto und dem im Zeitraum gültigen Tarif. Daraus entstehen Verbrauchs- und Kostenansichten, Vergleiche und Prognosen. Auffällige Eingaben werden zur Prüfung markiert, Erinnerungen unterstützen regelmäßige Ablesungen. Die App befindet sich aktuell noch in Entwicklung und ist nicht öffentlich downloadbar.
Unabhängige Informationen zu Strompreisen
Die Bundesnetzagentur erklärt die Unterscheidung zwischen dem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis und dem festen Grundpreis sowie die grundlegenden Angaben einer Stromrechnung.
Verbrauch wird verständlich, wenn Zeitraum und Tarif stimmen.
Erfahre, wie ZählerNest Ablesungen, Kosten und Entwicklungen zusammenführt.