Zwei Filamentrollen können gleich aussehen und trotzdem andere Restmengen, Chargen oder Druckeinstellungen besitzen. Ein QR-Code verkürzt die Suche, wenn er eindeutig mit dem richtigen Filamentdatensatz und – bei Bedarf – mit der konkreten Spule verbunden ist. Entscheidend sind ein passendes Etikett und ein kontrollierter Scanablauf.
Soll der QR-Code das Filament oder eine Spule öffnen?
Ein Filamentdatensatz beschreibt typischerweise Hersteller, Material, Farbe und Druckwerte. Davon können mehrere physische Rollen vorhanden sein. Für allgemeine Informationen reicht ein Code zum gesamten Filament. Soll der Restbestand einer bestimmten Rolle geprüft werden, muss auch die konkrete Spule eindeutig zugeordnet sein.
Material, Farbe, Hersteller und gemeinsame Druckwerte
Konkrete Rolle mit eigenem Restgewicht und Status
Gedrucktes Farbmuster mit kompakten Kenndaten
Direkter Weg zum bereits vorhandenen Datensatz
Welche Daten gehören in den QR-Code?
Der Code selbst sollte möglichst wenig enthalten. Eine stabile interne Kennung genügt, um den passenden Datensatz in der App zu öffnen. Klarnamen, Preise, Notizen oder vollständige Lagerinformationen müssen nicht im sichtbaren QR-Inhalt stehen. Das gedruckte Etikett kann daneben ausgewählte, direkt lesbare Angaben tragen.
- Nur die notwendige Filament- und optionale Spulenkennung codieren.
- Keine privaten Notizen oder Einkaufsdaten in den QR-Code schreiben.
- Lesbaren Namen, Material und Farbe getrennt vom Code drucken.
- Die Zuordnung nach dem Erstellen einmal testweise scannen.
- Unbekannte oder fremde Codes nicht einem Bestand zuordnen.
So bleibt ein QR-Etikett im Werkstattalltag lesbar
Drucke den Code mit ausreichend Kontrast und freiem Rand. Eine stark gewölbte Stelle, transparente Folie oder Abrieb kann die Erkennung erschweren. Bringe das Etikett so an, dass es beim Lagern erreichbar bleibt, aber weder Filamentlauf noch Spulenhalterung behindert.
- Vorschau prüfen: Stimmt die ausgewählte Spule?
- PDF erzeugen: Größe und Seitenformat unverändert lassen.
- Kontrast erhalten: Dunkler Code auf hellem Untergrund.
- Testscan machen: Vor dem endgültigen Aufkleben öffnen.
- Position wählen: Sichtbar, trocken und ohne starke Krümmung.
Was tun, wenn der QR-Code nicht erkannt wird?
Reinige zuerst Kamera und Etikett, erhöhe die Beleuchtung und halte den vollständigen Code ruhig im Bild. Ist der Scanner auf dem Gerät nicht verfügbar, bleibt die normale Suche im Filamentbestand. Wird der Code erkannt, aber kein Datensatz gefunden, gehört die Kennung nicht zum vorhandenen Extruno-Bestand oder der Eintrag ist nicht mehr verfügbar.
- Unscharf
- Abstand ändern und Kamera ruhig halten
- Reflexion
- Winkel oder Beleuchtung anpassen
- Scanner fehlt
- Filament manuell in der Liste öffnen
- Unbekannter Code
- Keine automatische Neuzuordnung vornehmen
Filament-Etiketten mit Extruno erstellen
Extruno wird als native Werkstatt-App für iPhone und iPad entwickelt. Für ein Filament oder eine ausgewählte Spule erzeugt die App einen QR-Code mit den internen Extruno-Kennungen. Das druckbare PDF-Etikett ergänzt Hersteller, Name, Material, Farbe, Spulenbezeichnung und – wenn vorhanden – Restgewicht. Ein separates 14 × 40-mm-Sample-Etikett zeigt Hersteller, Material, Farbe, Filament-ID, Sample-Schichthöhe und Düsentemperatur. Der Scanner öffnet den passenden vorhandenen Filamentdatensatz. Extruno ist noch nicht öffentlich downloadbar.
Die Grundlage für eindeutige Rollen erklärt der Ratgeber zum Verwalten von Filament. Nach der Zuordnung hilft die Anleitung zum Dokumentieren des Filamentverbrauchs.
Scannen statt Spulen verwechseln.
Frag die Release-Informationen an und erfahre, sobald Extruno öffentlich verfügbar ist.